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Das Schloss der Stirbei Familie ist 3 km von der Stadt Darmanesti entfernt. Es wurde von  Gheorghe Stirbei erbaut. Lange Zeit hat es als Schulkampus fuer die Sommerferien functioniert.  Es wurde nun an die Erben zurueckerstattet, und im Jahre 2014 gelangt es ins Eigentum des Herrn Itshac Nahmany. Laut dessen Aussagen wird das Schloss einem umfangreichen Sanierungs-/Renovierungsprozess unterzogen, und der imposante Bau soll nun die Funktion eines  Boutique Hotels erfuellen .

Das Stirbei Schloss wurde Ende des XIX. Und Anfang des XX. Jahrhunderts von Gheorghe Stirbei und Elisabeta Baleanu erbaut. Es befindet sich auf einem Plateau in 600 m Hoehe und ist von der linken Seite des Uz-Tales , durch einen Weg der von der Hauptstrasse abzweigt, und in Richtung des Maguricea Huegels steigt, zu erreichen. Nach 4 km von der Hauptstrasse, in der Mitte des Maguricea Huegels, befindet sich diese schoene Schloss inmitten von Laub-und Nadelwaeldern. Die Walder aus dem Umkreis der Stadt Darmanesti, die sich ueber hunderte Hektare erstreckend, waren waehrend der zweiten Haelfte des XIX. Jahrhunderts, das Eigentum der Fuerstenfamilie Barbu Stirbei.

 

Der Prinz Gheorghe Stirbei (Parlamentmitglied, 1916 verstorben) hat dieses schoene Schloss in eine mahlerische Gegend eingebettet, das perfekt in die Stimmung des Umfeldes integriert ist.

Aus dem Garten des Palastes betritt man den Wald, und von hier aus, kann man, auf unterschiedlichen Wanderwegen sogar den Gipfel Nemira besteigen. Der Palast wurde von italienischen Meistern, nach Plaenen des Arhitekten Nicolae Ghika Dudesti gebaut. Es ist ein massiver Ziegelbau mit 4 Stockwerken (Untergeschoss, Erdgeschoss und zwei Stockwerken , teilweise nur ein Stockwerk in der Gegend der halbrunden Terrasse), mit einem Fluegel (in „L”- Form) das nur aus Parterre und einem Stockwerk besteht, und zwei weiteren Gebaueden – nur mit Erdgeschoss, die an das letztere angeschlossen sind . Den Haupteingang betritt man ueber eine Terasse mit grosszuegigen Stufen. Die Raume des Hauptgebauedes die den offiziellen Zonen gewidmet sind (Empfangsraum, grosser Saal, Esszimmer, Bueros, Wintergarten , Hauptstiege)  haben grosse Dimensionen, mit Oeffnungen von teilweise ueber 10 m.

Ebenfals hier haben wir Zugang zur offenen, halbrunden Terasse, mit einer Seitendistanz von 2,40 m.  Das seitliche Gebaude, mit kleineren Raumen, und 2 Ebenen, entsprechen der administrativen Seite des Schlosses. Die Fassaden (teilweise gemauert, teilweise mit Scheinmauer) weisen Fenster mit Umrandungen aus Scheinziegel und Balkons mit dekorativen Holzelementen. Der Sockel ist hoch und mit Steinen gepflastert

Die Flaeche des Parks ist 125095 mp, davon betraegt die Flaeche des Schlossgegend 2530,71 mp, und das Schloss an sich 1031,13 mp. Der Rest der Bauten besteht aus Anhängen, Schuppen, Ställen, Toiletten, usw. Hier hat auch ein Privat flughafen funktioniert. Bis zum Jahr 1944 wurde das Schloss von der familie des Stirbei Prinzen instand gehalten.

Zwischen den Jahren 1947-1977 hat das Gebaude als Sanatorium fuer Tuberkulosekranke gediehnt. Ab 1978 wird es als Sommercamp fuer Kinder genutzt.Waehrend dieser gesamten Zeitspanne erlebt es zahlreiche Degradierungen :

- Schaeden der Resistenzstruktur des Hauptturmes aufgrund der unpassenden Erdbebenstruktur ; - Schaeden der auesseren Mauern durch defekten Abfluss des Regenwassers ;- Schaeden des inneren Verputzes wegen der Feuchtigkeit, insbesondere im Untergeschoss, sowie wegen der defekten Gastherme ;  -Schaeden an den Decken durch die Beschaedigung der Leitungen ; - Einbruch eines Holzbalkens ueber den Essaal im Erdgeschoss aufgrund der umpassenden Raumaufteilung im Obergeschoss ;  - Totalschaden der Dachrinnen und Fallrohre ; - Schaeden der sanitaeren, elektrischen und waermleitungen aufgrund der unsachgemaessen Verwendung und der Abnutzung; 

Das Schloss erwachte vor fast hundert Jahren zum Leben., im Mai 1906, als die italienischen Arhitekten ihre Baugerueste, nach drei Jahren Arbeit, entfernt haben. 40 Jahre lang hatte das Leben der Bauern aus Darmanesti zwei Anhaltspunkte : die Ankunft der Fuerstfamilie und deren Gaeste im Schloss im Monat Mai, und deren Abfahrt im September , mit den ersten Herbstzeichen. Elisabeth, die Frau von Gheorghe Stirbei, verwidwete in jungen Jahren. Der Prinz verstrabt waehrend des ersten Weltkrieges, aber von einer Kugel getoetet, sondern  Thypos.

Ab dem Moment, hat sich fuer die Dorfbwohner alles um Elisabeth gedreht: "das Schloss der Prinzessin", "der Brunnen der Prinzessin", "die Diener der Prinzessin".  Das Leben des Schlosses ging weiter, aufgeheitert von den Streichen der zwei Toechter , der trauernden Witwe : Marina und Sanda – erzaehlen die Einwohner. Einer der Bewohner von Darmanesti der jahrelang im Schloss Stirbei , gedient, erinnert sich noch an Elisabeth, die oft, Bauern in Not geholfen hat. Als einige Bauernhaushalte komplett abgebrannt sind, hat sie die Opfer gepflegt und hat diese, auf eigenen Kosten, in Bucharest hospitalisieren lassen.

Das ruhige Leben der Fuerstenfamilie nam , nach Beendigung des zweiten Krieges ein jehes Ende. Die drei Prinzessinen wurden enteignet und fortgejagt, ohne das Recht etwas von den Famlienguetern mitzunehmen. Sie haben sich schliesslich in Frankreich niedergelassen. Das Schloss wurde dem schlechten Wetter und jenen die , ueber drei Jahre, von hier unzaehlige Vermoegensgegenstaende entwendet haben, ueberlassen.  Das Kristall der Spiegel wurde von unbeholfenen Haenden zersplittert, genauso wie die Leinwaender und die Epoque-Moebel. Das Gebaeude wurde im Jahre 1951 in ein Krankenhaus fuer Tuberkulosekranke umgewandelt.

Ab 1977, wurde das Schloss zum Kindercamp fuer die Sommerferien erklaert. Zehn tausenden von Pionieren und Sportlern haben sich somit an der Schoenheit der Gegenden erfreuen koennen. Das Holz der wunderschoenen Eingangstreppen traegt noch heute die Spur von jugendlichen die ihre Gefuehle verewigen wollten : " Gigi + Maria # Love ". Im  "Puppenraum" wurden Kinderbetten instaliert. Der "Spiegelsaal", in dem die Fuersten ihre Gaeste empfangen haben, wurde in einen Speisensaal umgewandelt. Wie durch ein Wunder entkamen der beeindruckende Kamina aus dem Erdgeschoss, und die Bibliotek in der noch immer den Tintenfass des Fuersten Stirbei bewahrt ist, sowie einige Nachttische und Komoden, drei Kristallspiegel und ein veraltetes Gemaelde mit abgesprungen Farben.

In der Zwischenzeit haben die 80 Jahre alten Holzbalken nachgegeben und die Decke des Erdgeschosses ist eingestruerzt. Die urspruenglichen Leitungen haben Fissuren. Die Wasserinfiltrierungen haben die Mauern zerrieben, und die Feuchtigkeit hat die Entstehung von Pilzen ermoeglicht die das Holz und den Putz verzehrt haben.  

Anfang der 90er Jahre hat die Behoerde fuer Kindercamps Bacau erkannt, dass der fortgestrittene Degradierungszustand des Gebaudes, das Leben der Kinder die ihre Ferien hier verbringen gefaehrdet, und das Fuerstenhaus wurde geschlossen. Ein Restaurierungsplan wurde bewilligt und 1994 gestartet.

Die Restauriergungsarbeiten bleiben aber von Jahr zu Jahr unvollendet. Bis jetzt wurden die elektrischen Leitungen, die Wasserleitungen und Heizleitungen erneuert. Das Aeußere des Schlosses ist kurz vor der Fertigstellung und der Dachstuhl, durch den es ins Haus geregnet hat,  wurde ebenfalls geaendert. Die Zimmer habenaber  keine Fenster und somit wird dass Innere von den Niederschlaegen beschaedigt. Da kein Geld zur Verfuegung steht, wird je nach Moeglichkeit gearbeitet. Jegliche unfertige Reparatur verschlechtert sich aber, noch bevor sie wieder aufgenommen und beendet sein kann. « Wenn Geld zur Verfuegung stehen wuerde, koennte ein serioeses Unternehmen die Arbeit in maximal 2 Jahren beenden », sagt Viorica Chemen , manager des Camps Darmanesti. Im Schloss funktioniert die aelteste Wasseradukktion des Kreises Bacau.  

Zusaetzlich zu seinem geschichtlichen und arhitektonischen Wert, wuerde das Schloss aus Darmanesti jederzeit auch seinen wohlverdienten Platz in der Geschichte der Technik einnehmen. In der Stirbei Residenz befindet sich die aelteste Wasseradukktion des Kreises. 1908 von deutschlen Ingenieuren gebaut, versorgt diese noch heute die neuen und aelteren Gebauede des Darmanesti Camps mit Trinkwasser.  Das Wasser wird aus den Bergen hierher geleitet, von fast 8 km Entfernung. Zwei Becken fassen die Quellen von zwei Abhaengen, danach wird das Wasser ueber drei Dekantierungsanlagen, in unterschiedlichen Hoehen geleitet. Das letzten Becken enthaelt ein natuerliches Filter von Sand und Steinen, ebenfals Anfang des Jahrhunderts erbaut, der die biologische Reinigung des Wassers gewaehrleistet. Weil der Hoehenunterschied zwischen dem Ort der Wassersammlung und den Stirbei schloss, 250 m betraegt, geraet das Wasser zu den Wasserhaehnen im Schloss mit einem Druck von 4 Bar, ognen das Pumpen notwendig sind. Die Rohre bestehen aus Krupp Stahl, die zum groessten Teil im Boden begraben sind, in einem steingefuetterten Tunnel.  Ueber die Zeit hat wurde das Rohr nur in den Oberflaechenzonen Reparaturen unterzogen, die von dem Wetter betroffen waren. Das originale Rohr, sowie die alten Becken , koennen von Ort zu Ort noc betrachtet werden, und sind Zeugen der Qualitaet deutscher Industrie.  " Die Adukktion von Darmanesti ist kein Wunder, wenn man in Betracht zieht, was zu der Zeit, wie auch heute, der Konzern Krupp darstellt. Das Material war 80 Jahre gewaehrleistet. » , sagt Adrian Craiovan, Direktor der regionalen Wassergesellschaft Bacau. (Nicoleta BICHESCU, Claudiu POENARU)